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« : Ka la 20 Pulungoana 2012, 03:25:37 thapama »
--> Israel setzt Luftangriffe auf Gaza fort theoha :)

Das israelische Militär hat die Luftangriffe auf den Gazastreifen ausgeweitet.

Kampfflugzeuge bombardierten am Dienstag die Bank der herrschenden Hamas. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon rief bei einem kurzfristig angesetzten Besuch in der ägyptischen Hauptstadt Kairo zu einem sofortigen Stopp der Gewalt auf.

"Eine weitere Eskalation der Lage könnte die gesamte Region in Gefahr bringen", sagte er. Das Weiße Haus in Washington teilte mit, dass US-Außenministerin Hillary Clinton noch am selben Tag in die Region fliegen sollte.

Das Innere des Gebäudes der Islamischen Nationalbank in Gaza wurde bei dem Angriff zerstört. Der 31 Jahre alte Eigentümer Suleiman Tauil verurteilte den Angriff und erklärte, er habe mit der Politik nichts zu tun. Die Hamas hatte die Bank gegründet, um die internationalen Sanktionen zu umgehen.

Die USA, Israel und andere westliche Staaten stufen die Hamas als Terrorgruppe ein.

Derweil erhöhte sich die Zahl der Todesopfer in dem gut eine Woche währenden Konflikt auf mindestens 113, darunter 54 Zivilisten. Rund 840 Menschen wurden verwundet, mehr als 220 von ihnen Kinder, wie Vertreter palästinensischer Gesundheitseinrichtungen mitteilten.

Israel fliegt seit Tagen Luftangriffe auf den Gazastreifen, um das Raketenfeuer der Hamas auf israelisches Gebiet zu beenden.

Ban: "Alarmierende Lage" im Gazastreifen

Ban Ki Moon traf sich unterdessen in Kairo mit dem Chef der Arabischen Liga, Nabil Elarabi. Dabei sprach er von einer "alarmierenden Lage" im Gazastreifen. Anschließend wollte er Präsident Mohammed Mursi treffen, bevor er weiter nach Israel reisen wollte.

Auch US-Außenministerin Clinton machte sich auf den Weg zu Gesprächen in den Nahen Osten. Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses erklärte am Dienstag, Clinton werde noch am selben Tag von Kambodscha aus in die Region fliegen.

Clinton soll dort mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu sprechen. Außerdem waren Treffen mit palästinensischen Vertretern in RamAllah und mit ägyptischen Regierungsmitgliedern in Kairo geplant.
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« Reply #1: Ka la 28 Pulungoana 2012, 03:04:35 thapama »
--> Massenprotest gegen Mursis Machtausweitung in Ägypten - Größter Protest seit Sturz von Mubarak

Mit denselben Sprechchören wie einst beim Sturz des Machthabers Husni Mubarak haben Hunderttausende Ägypter ihrem Unmut über das amtierende Staatsoberhaupt, Mohammed Mursi, Luft gemacht. Mit etwa 200.000 Teilnehmern glich der Protest auch zahlenmäßig den Demonstrationen, die Mubarak zu Fall gebracht hatten.

Erlasse, mit denen Mursi vergangene Woche seine Macht ausweitete, lösten den Protest aus. Auf dem Tahrir-Platz in Kairo skandierten die Demonstranten am Dienstag unter anderem "Das Volk will das Regime stürzen!".

Der erneute Massenprotest gilt als Nagelprobe. Es muss sich zeigen, ob die Opposition danach die Straße hinter sich bringt und eine Protestbewegung gegen Mursi aufrechterhalten kann. Der Widerstand gegen die Dekrete des Präsidenten, mit denen er sich in der vergangenen Woche praktisch jeder Kontrolle durch die Justiz entzog, hat die zersplitterte und planlose Opposition bereits näher zusammenrücken lassen. Kritiker fürchten, dass die bei den Wahlen siegreichen Muslimbrüder ihr Machtmonopol festigen.

Während sich weitere Demonstrationszüge am Dienstag in Bewegung setzten, kam es auf einer Zufahrtsstraße zur US-Botschaft zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. Hunderte Jugendliche warfen mit Steinen, Bereitschaftspolizisten reagierten mit dem Einsatz von Tränengas. Zuvor hatte die Muslimbruderschaft, der auch Mursi angehört, nach Zusammenstößen


Tausende Pro und Contra

Die Bruderschaft hat das Land gestohlen", lautete die Parole auf einem neuen Protestbanner auf dem Tahrir-Platz, wo seit Tagen schon Hunderte Mursi-Gegner im Sitzstreik ausharren. "Die Bruderschaft hat die Revolution gekapert", erklärte auch ein Demonstrant, der zum Platz unterwegs war. Mursis Fehler habe die Leute wachgerüttelt. Auch Tausende Anwälte sammelten sich vor ihrem Gewerkschaftsgebäude zu einem Demonstrationszug zum Tahrir-Platz.

"Die Macht hat das wahre Gesicht der Bruderschaft enthüllt", sagte Laila Salah, eine Hausfrau, die im vergangenen Sommer selbst für Mursi gestimmt hatte. Nach dem Sturz Mubaraks würden die Ägypter es nicht zulassen, erneut von einem Diktator regiert zu werden. "Es ist wie mit einer Frau, die von ihrem Mann geschlagen wurde: Wenn sie sich scheiden lässt und neu verheiratet, wird sie niemals nur einen weiteren Tag der Misshandlung hinnehmen".

Vor dem Gerichtsgebäude in Alexandria protestierten rund 3.000 Menschen gegen Mursi, in Assiut demonstrierten dagegen nach Augenzeugenberichten etwa 5.000 Anhänger des Präsidenten. Das Mursi-Lager sagte eine für Dienstag geplante Großkundgebung ab, um nach etlichen Zusammenstößen "die Spannung zu entschärfen", wie es hieß.

In der 18-Millionen-Stadt Kairo herrschte am Dienstag ungewöhnlich wenig Verkehr, viele Geschäfte und Behörden hatten in Erwartung möglicher Auseinandersetzungen früher geschlossen. Die Polizei verstärkte ihre Sicherheitsvorkehrungen und kontrollierte auf dem Weg ins Stadtzentrum Autos und Ausweise. Es gab aber keine Anzeichen dafür, dass Menschen daran gehindert wurden, auf den Tahrir-Platz zu gelangen.

Am Abend kam es auch andernorts zu gewaltsamen Zusammenstößen. In der Industriestadt Mahalla el Kobra versuchten Arbeiter und Aktivisten, das örtliche Hauptquartier der Muslimbruderschaft zu stürmen. Mitglieder der Muslimbruderschaft formten jedoch eine Menschenkette um das Gebäude und stellten sich den Demonstranten in den Weg. Beide Seiten bewarfen sich mit Steinen und Brandbomben, die Polizei setzte Tränengas ein. Nach Behördenangaben wurden mindestens hundert Menschen verletzt.


Clinton telefoniert mit Amr

Derweil erhöhte das Ausland den Druck auf Mursi. US-Außenministerin Hillary Clinton übermittelte ihrem ägyptischen Kollegen Mohammed Kamel Amr am Telefon laut einer Sprecherin die "Sorge der USA über die politische Situation in Ägypten". Washington wünsche eine Entwicklung, bei der die Macht nicht zu stark in einer Hand konzentriert sei und die Gewaltenteilung gewahrt bleibe.

Mursi argumentiert, er habe mit den Dekreten seine Befugnisse nicht überschritten. Der islamistische Präsident hatte am vergangenen Donnerstag verfügt, dass seine Anordnungen nicht mehr anfechtbar sind. Kritiker sehen darin eine Entmachtung des Justizsystems und eine gefährliche Konzentration der Macht. Für Freitag hat die Opposition erneut zu Massenprotesten aufgerufen.
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